5 Besten Paris Insider Tipps

Sacré-Coeur Montmartre Photo

Die 5 Besten Paris Insider Tipps

Jenseits von der Seine, dem weltbekannten Louvre Museum oder der Nummer 1 französischen Attraktion, dem Eiffelturm bietet die Stadt echte Paris Insidertipps, denen sich Besucher kaum entziehen können.

Diese teils versteckten Paris  Geheimtipps, gilt es jetzt für näher kennen zulernen für deinen nächsten Besuch in die selbsternannte Stadt der Liebe.

  1. Sacré-Coeur Basilica – La Basilique du Sacré Cœur de Montmartre

Die Sacré-Coeur Basikila, offiziell die Basilica des heiligen Herzens von Paris, ist eine römisch-katholische Kirche in der Hauptstadt Frankreichs.

Es wurde Jesus gewidmet.

Sacré-Coeur Montmartre Photo

Wann wurde Sacré-Coeur erbaut?
Sacré-Coeur Basikila wurde von 1875 bis 1914 gebaut und 1914 schließlich u. a. mit dem berühmten Calcit-Gesteine des Chateau-Landon hoch gerichtet.

Sacre Coeur Fakten
Die kleine Basilica Sacre Coeur de Montmartre ist ein Symbol französischer Kulturgeschichte.

Einerseits wurde es von den rebellischen Sozialisten während der Pariser Commune 1871 erfolgreich einvernommen.

Andererseits als Moralinstanz der Konservativen sowie als Mahnmal für den verlorenen Krieg gegen Preußen während der napoleonischen Kriegen.

Für all diese Fakten wurde die Kirche Sacré-Coeur so zu einem wichtigen Nationalsymbol der Franzosen und ein Muss während deines Pariser Städtereisebesuchs.

Sacré-Coeur Basilica Stufen
Diese große Kirche Sacre-Coeur hat 270 Treppenstufen zu erklimmen. Alternativ für alle nicht sportlichen kannst du an stattdessen einfach und bequem die Drahtseilbahn gegen Entgelt nehmen.

Öffnungszeiten Sacre-Coeur Basilica
Die katholische Kirche Sacré Coeur ist täglich von 6:00 – 22.30 geöffnet.

Eintritt Sacré-Coeur
Der Sacré-Coeur Dom ist kostenfrei. Lediglich der Anstieg zur Turmspitze, Krypta ist gegen kleines Entgeltticket zu haben.

Sacré-Coeur Aussicht

Beste Aussicht Attraktion
Die spektakuläre Sicht über der Pariser Metropole lohnt sich eindeutig. Der Höhepunkt ist der klare Blick hinüber zum Eiffelturm, hier spürst und fühlst du dich auf Wolke sieben.

2. Musée d’Orsay Paris

Das Museum Musée d’Orsay ist eine weitere Paris Attraktionen. Es ist ein Beaux Stilmuseum. Es beherbergt überwiegend Kunstkollektionen aus dem Post-Impressionismus bzw. Impressionismus.

Musée d’Orsay Kunst
Egal ob der berühmte van Gogh mit seinem markanten Selbstportrait oder Gustave Courbet bzw. Renoir mit seinem unter anderem Bal du moulin de la Galette.

Hier sind die besten Künstler und Maler aus dem Impressionismus zu Hause. Es finden hier auch viele Kunstausstellungen von Weltrang statt.

Neben dem Musée de l’Orangerie, einer Kunstgalerie, das Impressionisten-Haus im Pariser Kunstbetrieb. Wer Paris häppchenweise entdecken will, gerade in Sachen Kunst und Kultur ist hier am richtigen Platz.

Das Louvre ist hingegen gigantisch und umfasst unterschiedliche Kunstepochen, Stile und Ausrichtungen. Hingegen ist das Musée d’Orsay eindeutig einfacher, klarer strukturiert, dennoch raffiniert.

Öffnungszeiten Museum d’Orsay
Diensttags – Samstags: 09:30 – 18:00 (außer Donnerstags)
Donnerstags:09:30 – 21:45
Montags: geschlossen

Eintrittspreise Musée d’Orsay de Paris

Erwachsene: 14 Euro (ab 18 Jahren, nicht EU-Bürger)
(ab 26 Jahren, alle)
Kinder: kostenloser Eintritt (bis 17 Jahren)
EU Bürger: kostenloser Eintritt (18-25 Jahren)

Es gibt zwei Ticketarten für das Museum Musée d’Orsay. Das erste erlaubt dir ohne Warteschlagen ins Museum zu gehen.

Die zweite Museumsticketvariante erlaubt es dir sowohl das Musée d’Orsay als auch die Musée de l’Orangerie Gallery zu besichtigen.

Die Orangerie Kunstgallery ist zirka 600–700 Meter vom Musée d’Orsay entfernt.

Per E-Mail bzw. Mobiltelefon kannst du die Karten vorzeigen. Einen Ausdruck ist nicht nötig deinerseits. Einfach vorzeigen am Eingang, fertig.

3. Arc de Triomphe

Arc de Triomphe Paris, nicht zu verwechseln mit dem Arc de Triomphe du Carrousel am Louvre Palast, ist ein sehenswertes Monument am Westende der Champs-Élysées (16-18. Arrondissment Bezirke).Arc de Triomphe Foto

Arc de Triomphe Geschichte
Die Arc wurde zwischen 1806 – 1836 erbaut und fertiggestellt. Zwischenzeitlich gab es bekanntlich Kriege mit unter anderem Deutschland.

Das berühmte Wahrzeichen Paris steht am Place Charles de Gaulle (nach dem General und Ex-Präsident Frankreichs, 1890–1970).

Der Arc de Triomphe wurde von Napoleon und seinen Nachfolgern als glorreiches Siegesmahnmal für die französische Armee errichtet.

Die Siegessäule in Berlin ist ebenfalls ein Symbol kriegerischer Macht und quasi Kopie der französischen Grand-Nation Gelüste.

Wie hoch ist Arc de Triomphe?
Der Arc de Triomphe ist 50 Meter hoch. Im Vergleich dazu sind die hier oben vorgestellten Panthéon Paris sowie die Sacré-Coeur Basilica jeweils 83 Meter.

Spitzenreiter ist nicht überraschend der Pariser Eiffelturm mit 300 Meter Höhe.

Arc de Triomphe Öffnungszeiten
Montags – Sonntags 10:00 – 22:00

Arc de Triomphe Aussicht
Mit 280 Stufen lässt sich die Arc hoch hinauf besteigen. Was dich dann erwartet ist ein weiterer schöner Anblick des Pariser Stadtlebens von ganz oben, wahrlich eine der großartigsten Städte Europas.

Unter dem Monument liegt das Grabmal des unbekannten Soldaten, während im Innern bzw. rundherum die Inschriften aller siegreichen Generäle und deren Kriegen zu besichtigen ist.

Der Anstieg der 280 Treppen ist allerdings gegen eine Gebühr machbar (s. u.). Am besten Spätnachmittags oder abends den Besuch wagen, sonst oft überfüllt.

Arc de Triomphe Eintritt
Der Eintrittspreis beträgt 12 Euro für Erwachsene über 18 Jahre. Der Zugang ist jeden ersten Sonntag eines Monats kostenlos sowie am europäischen Tag der Herkunft und damit kann beispielsweise noch ein Abspecher nach Disneyland Paris für Familien mit Kindern und Junggebliebene im Urlaubsbudget eingeplant werden, falls geht.

Erwachsene: 12 € (über 18 Jahre, nicht EU Bürger)
Kinder, Handicap/Behinderung, EU-Bürger bis 25 Jahren: kostenlos

Also, wenn du über 25 Jahren sowie EU-Bürger bist, muss du den vollen Eintrittspreis von 12 Euro bezahlen. Bist du 18–25 Jahren oder weniger sowie EU-Bürger, dann zahlst du nichts.

Alternativ, buchst du eine Paris Rundfahrt, inkl. Arc de Triomphe, dann ist die Eintrittskarte inklusive.

4. Musée du quai Branly

Das Musée du quai Branly ist das wohl ungewöhnlichste Museum in der französischen Hauptstadt als auch das jüngste Großprojekt im Bereich Museum- und Ausstellungen.

Das vom dem Architekten Jean Nouvel erbaute Kunstgebäude und Paris Geheimtipp zeichnet sich durch seine außergewöhnliche Außen- und Innenarchitektur.

Es begegnen einem schon von Außen riesige Grünflächen entlang eines Teils der Fassade.

Die Fenster sind ebenfalls breitgefächert, um u.a. viel Licht in das Innenleben hereinzulassen, denn drinnen stehen riesige Bäume und Holzpfahle nebst einzigartige Symbole, die sich mit seiner Umgebung vereinen.

Ergebnis ist ein Glanzstück moderner Kunstarchitektur, die dich irgendwo zwischen Asien, Ozeanien und vor allem Afrika verorten und die traditionelle westliche Auffassung von Kunst infrage stellt.

Hier wird versucht Natur, Spiritualität und Kunst gemeinsam zu denken und vor allem mit allen Sinnen fühlen auf der einen Seite.

Auf der anderen Seite stellt Musée du quai Branly – Jacques Chirac auf viele Fragen auf mit Bezug auf die französische Kolonialzeit.

Denn in diesem spannenden Musée des arts et civilisations d’Afrique, d’Asie, d’Océanie et des Amériques gibt es sehr viel Raubkunst aus Afrika, der u. a. von  afrikansichen Kunstaktivisten wie Mwazulu Diyabanza aus dem Kongo thematisiert wurde.

Selbst die französische Regierung unter Macron hat sich in dieser Debatte inzwischen eingeschaltet und verspricht Aufklärung.

Das bedeutet ja erstmal noch nichts,  dass diese bedeutenden Exponate am Ende würdevoll zurück nach Afrika zurückgebracht werden wie die Kunstgeschichte von Paris bis zum umstrittenen Ethnologische Museum Berlin uns leider bisher gezeigt hat (Quelle).

Dennoch, stellt das Quai Branly Museum Paris eine sehenswerte Ausstellung und Anerkennung, dass die Kulturen Amerikas, Ozeanien sowie Afrika einen wertvollen Kunstschatz für die Menschheit hinterlassen haben, den bereits Pablo Picasso in seinen Malereien einfloss, da er afrikanische Kunst hochschätzte.

Öffnungszeiten Musée du quai Branly 

Dienstag-Sonntag: 10:30-19:00 (außer Donnerstag bis 22:00)
Montag geschlossen

Das Museum besitzt auch noch eine großartige Außengartenanlage zum Ausruhen (neudeutsch: chillen) oder meditieren über Gott, Kunst, Mensch. Es hat die leicht abweichenden Öffnungszeiten:

Dienstag-Sonntag: 09:15-19:30 (außer Donnerstag 09:15-22:15)
Montag geschlossen

Eintrittspreise:

€9,00 – €12,00

Adresse:

37 Quai Jacques Chirac, 75007 Paris

5. Galeries Lafayette Kaufhaus

Nach einem schönen, aber auch vielleicht auch anstrengenden Museumsbesuch ist es Zeit eine Pause von Kunst und Geschichte zu machen, beispielsweise mit einem Besuch im  Galeries Lafayette Kaufhaus.

Paris Insider Tipps Shopping

Das ist nicht irgendein Kaufhaus, sondern wie in London Harrods oder Macy´s in New York bzw. Kaufhaus des Westens in Berlin.

Nur viel prunkhafter und mal was anderes als die berühmt-berüchtige Champs-Élysées Straße, wo du ewig gehen kannst, um etwas Brauchbares zu finden.

Die Galeries Lafayette sticht mit vier Etagen in einem Prunkbau, der einem Domkirche gleicht, den einem Konsumtempel. Das Shoppinghaus ist mit über 750.000 Quadratmeter Verkaufsfläche eine der größten Einkaufshäuser der Welt.

Für alle, die luxuriöse Mode mögen, bietet das französische Kaufhaus Galeries Lafayettes ein beispielloses Angebot von Fashion bis Technik, wobei ersterer überwiegt.

Besonders zur Weihnachtszeit in Paris glänzt das Mode- und Einkaufshaus mit prachtvollen Kreationen, die Kinder und Erwachsene gleichermaßen zum Staunen bringen.

Öffnungszeiten Galeries Lafayette Paris:

Montag-Samstag: 11:00-19:00 (Sonntag geschlossen)

Adresse:

40 Bd Haussmann, 75009 Paris

Letzter Paris Insidertipp:

Das Kaufhaus Lafayette ist nur 3 Kilometer von der bedeutendsten Kirche des Landes, Notre Dame entfernt und damit bestens kombinierbar bei deinem Paris Städtereise Trip.

Nic Hammaburg

Nic bloggt seit 2015 über die besten Reisetipps für Deutschland, Europa und der Welt. Hinzu ist er studierter Touristiker und isst am liebsten Granita Eis!

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